




Am ersten Tag mit Frühlingswetter haben etwa 25 Kinder und 15 Eltern die Umgebung der Waldschule von Müll und Unrat befreit. Auch der Lohmarer Bürgermeister Wolfgang Röger war mit von der Partie und begleitete die Schüler bei der Aktion um "seine" alte Schule.
Der Müllberg am Ende war etwas kleiner als im Vorjahr, aber ca. 1,5 m³ kam dennoch zusammen: besonders die vielen leeren Bierflaschen stimmten bedenklich. Der Großteil der Funde aber waren "schultypisch": Bonbonpapier, Tintenpatronen und Kuliminen. Die Sorgen im Vorfeld im Zusammenhang mit der Vogelgrippe wegen möglicher toter Vögel haben sich zum Glück nicht bewahrheitet.

Fleißige Waldschüler und Eltern
Eckart Molsen und Christoph Kämper, Vorsitzende der Schulpflegschaft und des Fördervereins, betonten den pädagogischen Aspekt der Aktion. Schon früh werden die Kinder auf die Folgen der Umweltverschmutzung und den Aufwand für die Beseitigung der Folgen hingewiesen und ein Bewusstsein für Umweltfragen geweckt. Dem stimmte auch Wolfgang Röger zu und versprach noch stärkere Unterstützung von "Lohmar fegt los" durch die Stadt Lohmar im nächsten Jahr.
Auch Siegi Klingshirn, Vorsitzender des Stadtmarketing-Vereins und damit Initiator der Aktion, blieb an diesem Vormittag an der Waldschule und brachte auch noch ein paar Kisten Getränke mit. Der Förderverein schließlich spendierte den großen und kleinen Helfern zum Abschluss noch Würstchen im Haus der Randstundenbetreuung.
Im Archiv gibt es noch die Ausschreibung als PDF-Datei.